Nachdem wir jetzt schon 3 Monate unterwegs sind, hier eine kleine, nicht ganz ernst gemeinte Statistik:
gefahrene Kilometer: ueber 10.000
besuchte Laender: 5
geschlossene Bekanntschaften: 5
zerstoerte Klodeckel: 1
(fast) zerstoerte, teure italienische Fotohandys: 1
angedrohte Klagen von deutschen Dauercampern: 1
gekaufte Buecher: 30 (geschaetzt)
verbrauchte Kaffeepackungen: 4
Internetpreise: 1 - 6 € pro Stunde
Waesche gewaschen: 17 x (geschaetzt)
Strafzettel bisher: 0
lokale Gastronomie probiert: 5 x
Dieselpreis: 0,810 - 1,249 €
Tagesetappen: 190 - 680 km
Aussentemperaturen: -7 bis 18 Grad
Naturkatastrophen verpasst: mind. 3 (Gott sei Dank)
Anzahl der Postings: 42
hochgeladene Bilder: 407
fleissigste Kommentatoren: Martha, Moni&Jesper
Anzahl der Aufenthaltsorte: 16
Naehaktionen Eva: 4
Freitag, 30. Januar 2009
Donnerstag, 29. Januar 2009
Spektakel und Palmen
Hier mal ein Post nur fuer Elche. Uns hat diese Stadt sehr gut gefallen und wir haben dort einen Sightseeingmarathon absolviert.
Elche ist natuerlich fuer ihre Palmengaerten bekannt. Diese umschliessen fast die ganze Innenstadt und beinhalten mehr als 200.000 Palmen. Wir haben uns das dortige Palmenmuseum angeschaut, wo man sowohl ueber die Palmen selbst (Palmen sind ja eigentlich grosse Graeser) als auch ueber die Palmenzucht informiert wird. Dazu gibt es einen Schau-Palmenhain, wo man sieht, wie das ganze funktioniert. Spannend waren auch die arabischen Baeder, wo man durch eine audiovisuelle Vorfuehrung erklaert bekommt, wie es frueher hier zugegangen ist. Wir waren auch im archaeologischen Museum, wo es viele Stuecke von den Iberern, Roemern und Mauren gibt.
Am spannendsten aber fanden wir das Museu de la Festa. Elche hat am 14. und 15. August ein riesiges Kirchentheater ueber die letzten Tage von Maria und ihre Himmelfahrt. Es wirken dutzende Laienschauspieler aus Elche mit, um diesem mittelalterlichen Stueck Leben zu verleihen. Das gesamte Stueck wird auf valencianisch gesungen und seit dem Mittelalter durchgehend aufgefuehrt. Spannend sind auch die verwendeten mechanischen Hilfsmittel. Fuer die Vorfuehrung wird ein Leinentuch, das einen falschen Himmel darstellt, in der Kirchenkuppel gespannt. Ausserdem gibt es eine Art Kran, mithilfe dessen man aus der Kuppel Schauspieler auf- oder abschweben lassen kann. Naehere Infos gibt es unter http://en.wikipedia.org/wiki/Mystery_Play_of_Elx
Schoen war auch die mittaegliche Siesta im staedtischen Palmenpark, wo Blumen bluehen und Orangen- und Zitronenbaeume Fruechte tragen. Besonders fasziniert hat uns auch ein ueber 2 m hoher Weihnachtsstern (Bilder folgen noch).
Elche ist natuerlich fuer ihre Palmengaerten bekannt. Diese umschliessen fast die ganze Innenstadt und beinhalten mehr als 200.000 Palmen. Wir haben uns das dortige Palmenmuseum angeschaut, wo man sowohl ueber die Palmen selbst (Palmen sind ja eigentlich grosse Graeser) als auch ueber die Palmenzucht informiert wird. Dazu gibt es einen Schau-Palmenhain, wo man sieht, wie das ganze funktioniert. Spannend waren auch die arabischen Baeder, wo man durch eine audiovisuelle Vorfuehrung erklaert bekommt, wie es frueher hier zugegangen ist. Wir waren auch im archaeologischen Museum, wo es viele Stuecke von den Iberern, Roemern und Mauren gibt.
Am spannendsten aber fanden wir das Museu de la Festa. Elche hat am 14. und 15. August ein riesiges Kirchentheater ueber die letzten Tage von Maria und ihre Himmelfahrt. Es wirken dutzende Laienschauspieler aus Elche mit, um diesem mittelalterlichen Stueck Leben zu verleihen. Das gesamte Stueck wird auf valencianisch gesungen und seit dem Mittelalter durchgehend aufgefuehrt. Spannend sind auch die verwendeten mechanischen Hilfsmittel. Fuer die Vorfuehrung wird ein Leinentuch, das einen falschen Himmel darstellt, in der Kirchenkuppel gespannt. Ausserdem gibt es eine Art Kran, mithilfe dessen man aus der Kuppel Schauspieler auf- oder abschweben lassen kann. Naehere Infos gibt es unter http://en.wikipedia.org/wiki/Mystery_Play_of_Elx
Schoen war auch die mittaegliche Siesta im staedtischen Palmenpark, wo Blumen bluehen und Orangen- und Zitronenbaeume Fruechte tragen. Besonders fasziniert hat uns auch ein ueber 2 m hoher Weihnachtsstern (Bilder folgen noch).
Montag, 26. Januar 2009
Mondlandschaft und Mittagsmahl
Inzwischen haben wir uns schon ganz gut eingelebt in Murcia. Am Samstag genehmigten wir uns ein spanisches Mittagsmenue: Salat, Suppe (Knoblauch, poschiertes Ei, Speck und Gemuesebruehe), gebratenes Schweinefleisch mit Pommes und Pfefferoni, Wasser, Brot, Kafee und eine Flasche lokalen Wein (Jumilla)-> Lecker! Die Bilder findet ihr rechts. Gestern haben wir die noerdliche Umgebung erkundet und in Jumilla eine Wanderung zur Burg gemacht. Heute gings dann nach Murcia (ca. 350.000 Einwohner, Universitaet, viele Kirchen und kleine Gaesschen). Die Stadt machte auf uns einen sehr entspannten Eindruck trotz ihrer Groesse und sie bietet viele Parks zum Ausrasten.
Zu den Kommentaren:
Ja Gott sei dank waren wir schon eine Woche aus Barcelona weg als dieses Unglueck passierte. In Spanien sind ja einige Tote durch den Sturm zu beklagen (auch in Galicien). Und in Alicante gab es einen grossen Waldbrand. In den letzten Tagen ist das Wetter wieder angenehmer, obwohl immer noch teilweise starker Wind geht. Nett dass du dir Gedanken machst! Das Problem mit den Campingplaetzen ist uebrigens nicht dass der Fruehling kommt, sondern die vielen Dauercamper die hier den Winter verbringen. Dazu gibt es wieder eine Geschichte die nur persoenlich zu erzaehlen ist. Nur soviel Gregor gegen 2 alte unhoefliche deutsche Dauercamper die ihn verklagen wollen weil er sich der Waschmachine genaehert hat.
Zu den Kommentaren:
Ja Gott sei dank waren wir schon eine Woche aus Barcelona weg als dieses Unglueck passierte. In Spanien sind ja einige Tote durch den Sturm zu beklagen (auch in Galicien). Und in Alicante gab es einen grossen Waldbrand. In den letzten Tagen ist das Wetter wieder angenehmer, obwohl immer noch teilweise starker Wind geht. Nett dass du dir Gedanken machst! Das Problem mit den Campingplaetzen ist uebrigens nicht dass der Fruehling kommt, sondern die vielen Dauercamper die hier den Winter verbringen. Dazu gibt es wieder eine Geschichte die nur persoenlich zu erzaehlen ist. Nur soviel Gregor gegen 2 alte unhoefliche deutsche Dauercamper die ihn verklagen wollen weil er sich der Waschmachine genaehert hat.
Samstag, 24. Januar 2009
Glueck im Unglueck
Wir sind jetzt in Fortuna, das ist ca. 30 km noerdlich von Murcia und eine bekannte Thermenregion.
Damit wir einmal zeigen, dass die Auszeit nicht nur aus Spass besteht, eine kleine Geschichte: Gestern sind wir von Alcossebre ueber das sehr windige Landesinnere die 330 km nach Los Baños de Fortuna gefahren. Wir haben uns vorher einen kleinen Campingplatz ausgesucht, der nett klingt und guenstig ist. Wir dachten uns, reservieren ist sicher nicht noetig. Als wir ziemlich muede um ca. 14:30 dort angekommen sind, war der ganze Campingplatz voll. Fuer 1 oder 2 Naechte haetten sie noch einen Stellplatz freigehabt, der aber aus komprimiertem Kiesboden bestand und daher zum Zelten ungeeignet war. Der Campingplatz ist naemlich auf deutsche Dauercamper mit Wohnmobil ausgelegt. Alle Mobile Homes, Appartments und Zimmer waren ebenfalls belegt.
Auf dem Weg hierher hatten wir einen zweiten Campingplatz gesehen, aber dort war die Rezeption ohne Angabe von Oeffnungszeiten geschlossen. Im Restaurant nebenan erfuhren wir, dass wahrscheinlich um 16:00 wieder wer da ist. So lange wollten wir nicht warten, und ausserdem gab es hier denselben Kiesboden und der Campingplatz sah ebenfalls sehr voll aus. Also fuhren wir weiter nach Fortuna (naechster groesserer Ort) und suchten uns eine Touristeninformation.
Diese hatte zwar eigentlich schon geschlossen, allerdings war die Tuer noch offen, sodass wir uns von der Dame noch schnell Informationen ueber einen dritten Campingplatz in der Gegend besorgten. Wir fuhren auch gleich dorthin, allerdings war dieser auch komplett mit Dauercampern belegt (diesmal englische). Auf dem Weg dorthin hatte Eva an der Strasse ein Schild "Unterkuenfte" gesehen. Wir fuhren diesem Schild nach und kamen zu einem Restaurant. Dort kommunizierte Eva auf spanisch mit dem Besitzer und es stellte sich heraus, dass wir sehr guenstig ein relativ grosses und sauberes Appartement mieten konnten. Diese Gelegenheit ergriffen wir natuerlich sofort.
So hatten wir also Glueck im Unglueck gehabt, vor allem da es in der Nacht extrem stuermisch war. Von unserer Terrasse aus konnten wir sehen, dass der Wind in der Nacht ein Vorzelt von einem Wohnwagen komplett zerrissen hat. Wir wollen gar nicht wissen, was der Wind mit unserem Zelt angestellt haette...
Von hier aus werden wir in den naechsten Tagen die Gegen erkunden und uns die Staedte Murcia und Elche ansehen. Vielleicht besuchen wir sogar die beruehmten warmen Quellen, an denen sich schon die Roemer erfreuten.
Damit wir einmal zeigen, dass die Auszeit nicht nur aus Spass besteht, eine kleine Geschichte: Gestern sind wir von Alcossebre ueber das sehr windige Landesinnere die 330 km nach Los Baños de Fortuna gefahren. Wir haben uns vorher einen kleinen Campingplatz ausgesucht, der nett klingt und guenstig ist. Wir dachten uns, reservieren ist sicher nicht noetig. Als wir ziemlich muede um ca. 14:30 dort angekommen sind, war der ganze Campingplatz voll. Fuer 1 oder 2 Naechte haetten sie noch einen Stellplatz freigehabt, der aber aus komprimiertem Kiesboden bestand und daher zum Zelten ungeeignet war. Der Campingplatz ist naemlich auf deutsche Dauercamper mit Wohnmobil ausgelegt. Alle Mobile Homes, Appartments und Zimmer waren ebenfalls belegt.
Auf dem Weg hierher hatten wir einen zweiten Campingplatz gesehen, aber dort war die Rezeption ohne Angabe von Oeffnungszeiten geschlossen. Im Restaurant nebenan erfuhren wir, dass wahrscheinlich um 16:00 wieder wer da ist. So lange wollten wir nicht warten, und ausserdem gab es hier denselben Kiesboden und der Campingplatz sah ebenfalls sehr voll aus. Also fuhren wir weiter nach Fortuna (naechster groesserer Ort) und suchten uns eine Touristeninformation.
Diese hatte zwar eigentlich schon geschlossen, allerdings war die Tuer noch offen, sodass wir uns von der Dame noch schnell Informationen ueber einen dritten Campingplatz in der Gegend besorgten. Wir fuhren auch gleich dorthin, allerdings war dieser auch komplett mit Dauercampern belegt (diesmal englische). Auf dem Weg dorthin hatte Eva an der Strasse ein Schild "Unterkuenfte" gesehen. Wir fuhren diesem Schild nach und kamen zu einem Restaurant. Dort kommunizierte Eva auf spanisch mit dem Besitzer und es stellte sich heraus, dass wir sehr guenstig ein relativ grosses und sauberes Appartement mieten konnten. Diese Gelegenheit ergriffen wir natuerlich sofort.
So hatten wir also Glueck im Unglueck gehabt, vor allem da es in der Nacht extrem stuermisch war. Von unserer Terrasse aus konnten wir sehen, dass der Wind in der Nacht ein Vorzelt von einem Wohnwagen komplett zerrissen hat. Wir wollen gar nicht wissen, was der Wind mit unserem Zelt angestellt haette...
Von hier aus werden wir in den naechsten Tagen die Gegen erkunden und uns die Staedte Murcia und Elche ansehen. Vielleicht besuchen wir sogar die beruehmten warmen Quellen, an denen sich schon die Roemer erfreuten.
Mittwoch, 21. Januar 2009
Das Kommentarwunder von Alcossebre
Wahnsinn gleich 4 Kommentare in einem Tag. Dafuer gibt es ein riesiges Bilderupdate von Sonne, Meer und steilen Wanderungen.
Gestern (Dienstag) haben wir die naehere Umgebung erkundet und uns ein bisschen orientiert. Heute absolvierten wir ein anstrengendes Programm: Am Vormittag gings nach Peñiscola, wo der vorletzte Gegenpapst seinen Lebensabend verbrachte. Sehenswert sind besonders die Altstadt auf einer Halbinsel und die Papstburg. Am Nachmittag wanderten wir zu einer Ruine der Templer, in der der Sage nach ein riesiger Templerschatz versteckt ist. Dann ging es zu einer Einsiedelei auf einem Huegel ueber Alcossebre, von der man einen wunderbaren Blick auf die umliegende Landschaft hat (siehe Fotos).
Zu den Kommentaren:
Wir freuen uns, Onkel Meinrad als Kommentator begruessen zu duerfen. Ueber Lob fuer unsere Bilder freuen wir uns immer!
OC bedeutet Okzitanien und bezeichnet den Sueden Frankreichs. Wir haben aber nicht gewusst, dass es hier ein eigenes Autokennzeichen gibt.
Wir essen zwar Brot und trinken Wasser, aber daneben gibt es noch andere Sachen wie zum Beispiel Serranoschinken (zum Probieren), Kaese und Gemuese.
Ein gemeinsames Wochenende in Barcelona wird sich wahrscheinlich nicht ausgehen, aber vielleicht hast du ja Ende April ein paar Tage Zeit, nach Tirol zu kommen :-)
Die kurzen Haare sind wirklich sehr praktisch! Wie versprochen gibts ab und zu Karten von uns!
Gestern (Dienstag) haben wir die naehere Umgebung erkundet und uns ein bisschen orientiert. Heute absolvierten wir ein anstrengendes Programm: Am Vormittag gings nach Peñiscola, wo der vorletzte Gegenpapst seinen Lebensabend verbrachte. Sehenswert sind besonders die Altstadt auf einer Halbinsel und die Papstburg. Am Nachmittag wanderten wir zu einer Ruine der Templer, in der der Sage nach ein riesiger Templerschatz versteckt ist. Dann ging es zu einer Einsiedelei auf einem Huegel ueber Alcossebre, von der man einen wunderbaren Blick auf die umliegende Landschaft hat (siehe Fotos).
Zu den Kommentaren:
Wir freuen uns, Onkel Meinrad als Kommentator begruessen zu duerfen. Ueber Lob fuer unsere Bilder freuen wir uns immer!
OC bedeutet Okzitanien und bezeichnet den Sueden Frankreichs. Wir haben aber nicht gewusst, dass es hier ein eigenes Autokennzeichen gibt.
Wir essen zwar Brot und trinken Wasser, aber daneben gibt es noch andere Sachen wie zum Beispiel Serranoschinken (zum Probieren), Kaese und Gemuese.
Ein gemeinsames Wochenende in Barcelona wird sich wahrscheinlich nicht ausgehen, aber vielleicht hast du ja Ende April ein paar Tage Zeit, nach Tirol zu kommen :-)
Die kurzen Haare sind wirklich sehr praktisch! Wie versprochen gibts ab und zu Karten von uns!
Dienstag, 20. Januar 2009
2ter Teil Barcelona und viele Briten
Inzwischen sind wir in Alcossebre angekommen. Das ist ca. 30 Km noerdlich von Castellon in Nordvalencia am Meer. Wir haben hier ein riesiges Mobilhome bezogen mit Blick aufs Meer. Doch vorher ein kurzer Nachtrag zu den letzten Tagen.
Am Samstag waren wir nochmals in Barcelona. Wir haben uns das alte juedische Viertel mit seinen vielen kleinen Gaesschen angeschaut. Wir haben die Kathedrale mit ihren Klostergaensen erkundet und wir waren ueber 4 Stunden lang im sehr interessanten katalanischen Museum am Hafen.
Am Sonntag sind wir in die Provinzhauptstadt Girona gefahren. Dort gibt es eine Kathedrale mit dem groessten gotischen Kirchenschiff Europas (es wirkt wirklich riesig). Am Abend konnten wir von der renovierten Stadtmauer aus einen herrlichen Sonnenuntergang ueber den Pyrenaeen geniessen.
Gestern verliessen wir dann unseren alles andere als perfekten Campingplatz in Lloret de Mar und fuhren ca. 300 km nach Sueden nach Alcossebre. Hier handelt es sich um exterritoriales Gebiet, das der britischen Krone gehoert. Wir sind von ca. 90 britischen Campern eingekreist, die hier ueberwintern, und man wird automatisch auf Britisch gegruesst.
Wir bleiben hier voraussichtlich bis Freitag, danach geht es weiter Richtung Sueden.
Zu den Kommentaren (uebrigens duerfen auch andere Leute als Monika uns gerne Kommentare schreiben :-)):
Leider konnten wir uns nicht mit Alex treffen, da er sich am Sonntag nicht mehr gemeldet hat. Wahrscheinlich ist er immer noch krank. Schade. Barcelona ist wirklich eine ganz nette Stadt. Allerdings sollte man am Samstag vor 8:00 abends die Stadt verlassen haben, da sich zu diesem Zeitpunkt die Plaça de Catalunya in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt. Bloed, wenn man zu diesem Zeitpunkt unbedingt noch Wasser und Brot einkaufen muss...
Am Samstag waren wir nochmals in Barcelona. Wir haben uns das alte juedische Viertel mit seinen vielen kleinen Gaesschen angeschaut. Wir haben die Kathedrale mit ihren Klostergaensen erkundet und wir waren ueber 4 Stunden lang im sehr interessanten katalanischen Museum am Hafen.
Am Sonntag sind wir in die Provinzhauptstadt Girona gefahren. Dort gibt es eine Kathedrale mit dem groessten gotischen Kirchenschiff Europas (es wirkt wirklich riesig). Am Abend konnten wir von der renovierten Stadtmauer aus einen herrlichen Sonnenuntergang ueber den Pyrenaeen geniessen.
Gestern verliessen wir dann unseren alles andere als perfekten Campingplatz in Lloret de Mar und fuhren ca. 300 km nach Sueden nach Alcossebre. Hier handelt es sich um exterritoriales Gebiet, das der britischen Krone gehoert. Wir sind von ca. 90 britischen Campern eingekreist, die hier ueberwintern, und man wird automatisch auf Britisch gegruesst.
Wir bleiben hier voraussichtlich bis Freitag, danach geht es weiter Richtung Sueden.
Zu den Kommentaren (uebrigens duerfen auch andere Leute als Monika uns gerne Kommentare schreiben :-)):
Leider konnten wir uns nicht mit Alex treffen, da er sich am Sonntag nicht mehr gemeldet hat. Wahrscheinlich ist er immer noch krank. Schade. Barcelona ist wirklich eine ganz nette Stadt. Allerdings sollte man am Samstag vor 8:00 abends die Stadt verlassen haben, da sich zu diesem Zeitpunkt die Plaça de Catalunya in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt. Bloed, wenn man zu diesem Zeitpunkt unbedingt noch Wasser und Brot einkaufen muss...
Freitag, 16. Januar 2009
Lange Zugfahrten und eine grosse Baustelle
Inzwischen haben wir uns Lloret de Mar ein bisschen naeher angeschaut. Wir finden den Ort jetzt eigentlich ganz nett. Interessant waren vor allem das Museu del Mar, der Jugendstilfriedhof, die bronzene Fischersfrau ueber der Stadt und die sonnige Strandpromenade.
Gestern haben wir es dann mit dem Zug (1 1/2 h Fahrt, grossteils direkt neben dem Meer) nach Barcelona geschafft. Barcelona ist eine schoene, wenn auch auf den ersten Blick etwas verwirrende Stadt. Wir sind die Rambla hinunterspaziert und haben die vielen Kuenstler bewundert. Dann haben wir auf einem grossen Steg (la Rambla de Mar) gejausnet und die Sonne genossen. Anschliessend besuchten wir - nach einem steilen Aufstieg - den Park Güell mit einer wunderbaren Sicht ueber die Stadt und Kunstwerken von Gaudí. Als Abschluss besichtigten wir die Sagrada Familia, ebenfalls ein Werk Gaudís, an dem seit ueber 100 Jahren gearbeitet wird und das nach wie vor erst ca. zur Haelfte fertig ist. Es handelt sich hierbei um eine riesige Kirche mit sehr ungewoehnlichen Formen und vielen Aussentuermen (siehe Bilder). Gleichzeitig war es unsere bisher teuerste Baustelle mit 11,-- Eintritt pro Person.
Gestern haben wir es dann mit dem Zug (1 1/2 h Fahrt, grossteils direkt neben dem Meer) nach Barcelona geschafft. Barcelona ist eine schoene, wenn auch auf den ersten Blick etwas verwirrende Stadt. Wir sind die Rambla hinunterspaziert und haben die vielen Kuenstler bewundert. Dann haben wir auf einem grossen Steg (la Rambla de Mar) gejausnet und die Sonne genossen. Anschliessend besuchten wir - nach einem steilen Aufstieg - den Park Güell mit einer wunderbaren Sicht ueber die Stadt und Kunstwerken von Gaudí. Als Abschluss besichtigten wir die Sagrada Familia, ebenfalls ein Werk Gaudís, an dem seit ueber 100 Jahren gearbeitet wird und das nach wie vor erst ca. zur Haelfte fertig ist. Es handelt sich hierbei um eine riesige Kirche mit sehr ungewoehnlichen Formen und vielen Aussentuermen (siehe Bilder). Gleichzeitig war es unsere bisher teuerste Baustelle mit 11,-- Eintritt pro Person.
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