Inzwischen sind wir am wahrscheinlich letzten Ort unserer Auszeit angekommen. Bei Markus verbringen wir noch ein paar ruhigere Tage mit ein paar Ausflügen in die Umgebung. Nach den stressigen letzten Wochen und Monaten ist das einmal eine nette Abwechslung und gibt Eva auch Zeit wieder gesund zu werden.
Unsere Reise führte uns von Gent über Antwerpen und Limburg in die Niederlande und nach Aachen und von dort aus nach Sueden. Witzig war dass man an der Autobahn erkennen konnte wann das Land wechselt. Auf der Grenze von Belgien nach Holland hörten die Strassenlaternen auf und in Deutschland hatten wir auf den 400 km ca. 15 verschiedene Baustellen samt Stau (in Dixisprache Staupe).
Zu den Kommentaren:
Ja. Allerdings haben wir nur Männer gesehen die das Pissoir benutzten. Bei Frauen stellen wir uns das auch schwierig vor.
Donnerstag, 30. Juli 2009
Montag, 27. Juli 2009
Was wir an Belgien moegen / nicht moegen / schraeg finden!
Wir haben zwar nur den westlichen Teil von Flandern kennen gelernt, aber unsere Erkenntnisse und Erlebnisse wollen wir euch trotzdem nicht vorenthalten. Die Wallonie und den oestlichen Teil heben wir uns fuer spaeter auf.
Was wir moegen:
+Margit, Robert und Lisa Marie (Fremdenfuehrung, Essen, Geschichten ueber Belgien)
+unkompliziete Jugendherberge / Jan (jedem wird vertraut und Fruehstuecksbuffet soviel man will)
+belgische Schokolade
+viele leckere Biersorten
Was wir nicht moegen:
-3 dumme Tussen die auf den Genter Feesten arbeiten und uns jeden Morgen um 6 Uhr aufwecken weil sie so laut sind
-3 spurige belgische Autobahnen die voll sind und wo man auf jeder Spur ungefaehr gleich schnell faehrt
Was wir schraeg finden:
*alle Autobahnen in der Nacht beleuchtet
*mehr als 300 Sorten Bier und fuer viele davon gibt es eigene Glaeser
*Schulpflicht bis 18 in Belgien
*groesste Schokoladenverkaufsstelle der Welt: Flughafen Bruessel
Was wir moegen:
+Margit, Robert und Lisa Marie (Fremdenfuehrung, Essen, Geschichten ueber Belgien)
+unkompliziete Jugendherberge / Jan (jedem wird vertraut und Fruehstuecksbuffet soviel man will)
+belgische Schokolade
+viele leckere Biersorten
Was wir nicht moegen:
-3 dumme Tussen die auf den Genter Feesten arbeiten und uns jeden Morgen um 6 Uhr aufwecken weil sie so laut sind
-3 spurige belgische Autobahnen die voll sind und wo man auf jeder Spur ungefaehr gleich schnell faehrt
Was wir schraeg finden:
*alle Autobahnen in der Nacht beleuchtet
*mehr als 300 Sorten Bier und fuer viele davon gibt es eigene Glaeser
*Schulpflicht bis 18 in Belgien
*groesste Schokoladenverkaufsstelle der Welt: Flughafen Bruessel
Bruegge und Genter Feesten
Weil Eva inzwischen krank geworden ist haben wir unser weiteres Programm etwas zurueckgefahren. Am Sonntag haben wir noch die schoen Stadt Bruegge besucht. Dort gibt es eine wunderbare Altstadt, lauschige Plaetze, Kirchen (auch eine die der Geburtskirche in Jerusalem nachgebildet ist) und viele Touristen.
Ausserdem waren wir am Abend auf den Genter Feesten. Es war zur Abwechslung mal ein lauer Sommerabend der noch dazu trocken war. Ueberall spielen kleine Bands oder zeigen Kuenstler ihr Koennen und fast ueberall gibt es eine grosse Auswahl an belgischem Bier (lecker!).
Morgen nehmen wir Abschied von Belgien. Weiter geht es nach Suedosten!
Ausserdem waren wir am Abend auf den Genter Feesten. Es war zur Abwechslung mal ein lauer Sommerabend der noch dazu trocken war. Ueberall spielen kleine Bands oder zeigen Kuenstler ihr Koennen und fast ueberall gibt es eine grosse Auswahl an belgischem Bier (lecker!).
Morgen nehmen wir Abschied von Belgien. Weiter geht es nach Suedosten!
Freitag, 24. Juli 2009
Gent und Antwerpen
Inzwischen haben wir uns schon ein bisschen eingelebt in Belgien. Gestern haben wir Gent nochmals einen Besuch abgestattet. Dort gibt es neben einer schoenen Altstadt und Grachten einen beruehmten Fluegelaltar von den Bruedern van Eyck. Ausserdem besuchten wir noch das lokale Heimatmuseum (samt Fuesseln- und Flirtregeln aus dem letzten Jahrhundert). Weil ja wie schon erwaehnt momentan die Genter Feesten sind gibt es an jeder Ecke Musik oder Strassenkuenstler. Angeblich kommen 1,2 Millionen Besucher zu diesem Riesenfest in etwa 10 Tagen.
Am Abend probierte Eva die beruehmten Moules et Frites (Miesmuscheln mit Pommes) die uns Margit zubereitete. Heute besuchten wir das nur 50 km entfernte Antwerpen. Der Name kommt von einem Riesen der auf dem Fluss Wegzoll verlangte und bei nicht Bezahlen die Haende der Schiffer abschnitt und in den Fluss warf. "Handwerfen" wurde zu Antwerpen. Auch bei dieser Geschichte gibt es ein Happy End weil ein Roemer den Riesen besiegte und dann seine Hand in den Fluss warf. Dafuer darf er jetzt als Statue auf dem Grossen Markt stehen.
Antwerpen ist ausserdem das Zentrum fuer den weltweiten Diamantenhandel. In der Naehe des Bahnhofes gibt es dutzende Geschaefte fuer Diamanten. Eines neben dem anderen. Besonders ist ausserdem die grosse juedische Gemeinde in der es viele orthodoxe Juden mit schwarzem Gewand, Hut und Locken gibt. Es ist ein ungewohnter und spannender Anblick soviele Juden herumlaufen oder auf Fahrraedern radeln zu sehen.
Zu den Kommentaren:
Unterschiede gibt es tatsaechlich zwischen den Flamen und den Niederlaendern. Einige Woerter der Sprache sind anders und angeblich erkennt man auch an der Aussprache ob es sich um einen Niederlaender oder einen Belgier handelt. Ausserdem gibt es viel mehr Bier und Pommes. Weiters sind die Belgier katholisch und die Niederlaender eher ohne Bekenntnis.
Der Zellersee kommt uns nicht aus. Ein paarmal reinspringen wird hoffentlich noch drinnen sein heuer.
Ja das Leffe haben wir neben einigen anderen schon probiert. Das staerkste hatte 11 %.
Am Abend probierte Eva die beruehmten Moules et Frites (Miesmuscheln mit Pommes) die uns Margit zubereitete. Heute besuchten wir das nur 50 km entfernte Antwerpen. Der Name kommt von einem Riesen der auf dem Fluss Wegzoll verlangte und bei nicht Bezahlen die Haende der Schiffer abschnitt und in den Fluss warf. "Handwerfen" wurde zu Antwerpen. Auch bei dieser Geschichte gibt es ein Happy End weil ein Roemer den Riesen besiegte und dann seine Hand in den Fluss warf. Dafuer darf er jetzt als Statue auf dem Grossen Markt stehen.
Antwerpen ist ausserdem das Zentrum fuer den weltweiten Diamantenhandel. In der Naehe des Bahnhofes gibt es dutzende Geschaefte fuer Diamanten. Eines neben dem anderen. Besonders ist ausserdem die grosse juedische Gemeinde in der es viele orthodoxe Juden mit schwarzem Gewand, Hut und Locken gibt. Es ist ein ungewohnter und spannender Anblick soviele Juden herumlaufen oder auf Fahrraedern radeln zu sehen.
Zu den Kommentaren:
Unterschiede gibt es tatsaechlich zwischen den Flamen und den Niederlaendern. Einige Woerter der Sprache sind anders und angeblich erkennt man auch an der Aussprache ob es sich um einen Niederlaender oder einen Belgier handelt. Ausserdem gibt es viel mehr Bier und Pommes. Weiters sind die Belgier katholisch und die Niederlaender eher ohne Bekenntnis.
Der Zellersee kommt uns nicht aus. Ein paarmal reinspringen wird hoffentlich noch drinnen sein heuer.
Ja das Leffe haben wir neben einigen anderen schon probiert. Das staerkste hatte 11 %.
Mittwoch, 22. Juli 2009
Belgien
Inzwischen haben wir unser letztes fremdes Land erreicht. Wir sind in Laarne. Das ist ein kleiner Ort ca. 15 km oestlich von Gent. Es war nicht leicht in der Jugendherberge einen Platz zu finden weil gerade die Genter Feste stattfinden. Das ist das groesste offenes Freiluftfestival in Europa.
Heute waren wir schon in Gent und die Familie Declerc hat uns durch die Stadt gefuehrt. Ausserdem konnten wir schon das eine oder andere Bier probieren. Davon gibt es hier wirklich eine riesen Auswahl samt schraege Sachen wie Delirium Tremens (mit rosa Elefanten auf dem Glas) oder Sauerkirschbier.
Heute waren wir schon in Gent und die Familie Declerc hat uns durch die Stadt gefuehrt. Ausserdem konnten wir schon das eine oder andere Bier probieren. Davon gibt es hier wirklich eine riesen Auswahl samt schraege Sachen wie Delirium Tremens (mit rosa Elefanten auf dem Glas) oder Sauerkirschbier.
Dienstag, 21. Juli 2009
Was wir an den Niederlanden mögen / nicht mögen / schräg finden
Leider konnten wir nur etwa 3 Tage in den Niederlanden verbringen trotzdem unsere bekannt subjektive Einschätzung von den Niederlanden.
Was wir mögen:
+Dixi
+Bart
+Käsegeschäfte mit viel Auswahl
+P& R in Amsterdam (6€ für einen Tag parken plus 4 Einzelfahrten mit dem öff. Verkehr)
+gemütliche Terassencafes
Was wir nicht mögen:
-Kreisverkehre in Nijmegen (sehr grosse Kreisverkehre ohne Spuren und mit Ampeln an den Ausfahrten)
-Lebensgefährliche Radfahrer
-kostenpflichtige Stadtpläne
-geschlossene oder zu Museen umfunktionierte (deswegen teure) Kirchen
Was wir schräg finden:
*Pommes mit 20 verschiedenen Saucen
*Fastfoodautomaten
*holländische Kroketten
*Hochgeschwindigkeitsstrecke auf der stundenlang kein Zug fährt
P.S.:Es gibt ein neues Album und neue Bilder im letzten Album
Was wir mögen:
+Dixi
+Bart
+Käsegeschäfte mit viel Auswahl
+P& R in Amsterdam (6€ für einen Tag parken plus 4 Einzelfahrten mit dem öff. Verkehr)
+gemütliche Terassencafes
Was wir nicht mögen:
-Kreisverkehre in Nijmegen (sehr grosse Kreisverkehre ohne Spuren und mit Ampeln an den Ausfahrten)
-Lebensgefährliche Radfahrer
-kostenpflichtige Stadtpläne
-geschlossene oder zu Museen umfunktionierte (deswegen teure) Kirchen
Was wir schräg finden:
*Pommes mit 20 verschiedenen Saucen
*Fastfoodautomaten
*holländische Kroketten
*Hochgeschwindigkeitsstrecke auf der stundenlang kein Zug fährt
P.S.:Es gibt ein neues Album und neue Bilder im letzten Album
Von Amsterdam und Obstgärten
In den letzten Tagen ist soviel passiert, dass wir nicht einmal zum Blogschreiben gekommen sind. Deshalb hier wieder mal ein grösseres Update:
Am Freitag fuhren wir gemeinsam mit Dixi zu Bart und besichtigten seine ökologische Obstplantage. Sein kleines grünes Idyll liegt in der Gegend von Leerdam, direkt neben einem Fluss. Wir bekamen leckere Zwetschken zum Kosten und ein Teil von ihnen verwandelte sich später durch Eva in einen leckeren Kuchen. Neben einem gemütlichen Spaziergang durch Leerdam (mit Käseeinkauf :-)) saßen wir vor allem im Obstgarten und plauderten. Der Abend wurde durch ein leckeres vegetarisches Mal abgeschlossen.
Am Samstag konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und fuhren in das ca. 140 km entfernte Amsterdam. Leider war das Wetter regnerisch und grau, trotzdem liefen wir einige Stunden durchs Zentrum der Stadt. Sehr spannend fanden wir vor allem Chinatown samt Tempel, die vielen Coffeeshops, die man überall findet, die schönen Grachten mit den schmalen Häusern und die vielen Fahrräder, die wirklich überall angekettet werden.
Am Sonntag kam Dixi zum Essen zu uns auf die Schenkenschanz. Am Nachmittag besichtigten wir nach einer Wanderung in der Umgebung die barocke Gartenanlage von Kleve (teilweise bei strömendem Regen). Am Abend besuchten wir noch gemeinsam das Volksfest in Kleve, wo Dixi zum ersten Mal eine Brezel kostete.
Gestern besuchten wir die Stadt Emmerich, sowie Hoch-Elten, von wo aus man einen schönen Blick über das Rheintal hat. Am Abend schauten wir uns den neuen Harry Potter im Kino an. Gleich nach dem Aktualisieren des Blogs geht es über die Niederlande weiter nach Belgien.
Zu den Kommentaren:
Nun zum Wetter: Es war regnerisch (zum Teil nur für Minuten) oft mit Sonnenschein dazwischen. Leider sieht es auch für Belgien in der nächsten Woche ähnlich aus. Der Wind kam uns nicht so schlimm vor.
Am Freitag fuhren wir gemeinsam mit Dixi zu Bart und besichtigten seine ökologische Obstplantage. Sein kleines grünes Idyll liegt in der Gegend von Leerdam, direkt neben einem Fluss. Wir bekamen leckere Zwetschken zum Kosten und ein Teil von ihnen verwandelte sich später durch Eva in einen leckeren Kuchen. Neben einem gemütlichen Spaziergang durch Leerdam (mit Käseeinkauf :-)) saßen wir vor allem im Obstgarten und plauderten. Der Abend wurde durch ein leckeres vegetarisches Mal abgeschlossen.
Am Samstag konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und fuhren in das ca. 140 km entfernte Amsterdam. Leider war das Wetter regnerisch und grau, trotzdem liefen wir einige Stunden durchs Zentrum der Stadt. Sehr spannend fanden wir vor allem Chinatown samt Tempel, die vielen Coffeeshops, die man überall findet, die schönen Grachten mit den schmalen Häusern und die vielen Fahrräder, die wirklich überall angekettet werden.
Am Sonntag kam Dixi zum Essen zu uns auf die Schenkenschanz. Am Nachmittag besichtigten wir nach einer Wanderung in der Umgebung die barocke Gartenanlage von Kleve (teilweise bei strömendem Regen). Am Abend besuchten wir noch gemeinsam das Volksfest in Kleve, wo Dixi zum ersten Mal eine Brezel kostete.
Gestern besuchten wir die Stadt Emmerich, sowie Hoch-Elten, von wo aus man einen schönen Blick über das Rheintal hat. Am Abend schauten wir uns den neuen Harry Potter im Kino an. Gleich nach dem Aktualisieren des Blogs geht es über die Niederlande weiter nach Belgien.
Zu den Kommentaren:
Nun zum Wetter: Es war regnerisch (zum Teil nur für Minuten) oft mit Sonnenschein dazwischen. Leider sieht es auch für Belgien in der nächsten Woche ähnlich aus. Der Wind kam uns nicht so schlimm vor.
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