In der letzten Woche haben wir uns ein bisschen ausgerastet, weil Gregor ein wenig krank ist und Eva gegen eine kleine Pause sowieso nie was einzuwenden hat (Gregor ist ja soooo hyperaktiv!).
In den ersten beiden Tagen schauten wir uns Armação de Pêra (Touristenhochburg) und Umgebung an. Gott sei Dank ist es im Moment noch sehr ruhig hier, weil jetzt keine Saison ist. Schoen sind hier vor allem die Steilkuesten mit den vielen kleinen Buchten dazwischen. Auf einer dieser Steilkuesten gibt es auch einen netten Aussichtspunkt mit einer Fischerkapelle drauf.
Gestern nutzten wir das fabelhafte Wetter fuer einen Badetag. Wir fuhren zu einer kleinen, einsamen Bucht, die rechts von der Fischerkapelle liegt. Es war herrlich warm, blauer Himmel, blaues Meer, insgesamt vielleicht 7 Leute am Strand - super! Nachdem wir uns an der Sonne genug aufgeheizt hatten, trauten wir uns sogar in den Atlantik. Der war mit 14 Grad sehr erfrischend, aber ein paar Minuten lang hielten wir es schon aus. Ausser unserer Badeaktion haben wir in der ganzen Woche nur noch 2 Leute im Wasser gesehen.
Am Nachmittag waren wir im Algarve Shopping Einkaufscenter (der Heimat von Juan) und kauften nach vielem Probieren ein Parfum fuer Gregor. Ausserdem kauften wir uns bei FNAC 3 portugiesische MusikCDs, die wir momentan gerade im Auto anhoeren. Das Einkaufszentrum hat uebrigens teilweise kein Dach, was in unseren Breiten unvorstellbar ist.
Heute waren wir in Faro, das ist die groesste Stadt in der Algarve. Dort gibt es sehr viele Stoerche und eine unter Naturschutz stehende Marschlandschaft. Ausserdem besichtigten wir die ausgestorbene Altstadt, wo nur mehr Amts- und Buerogebaeude sind. Insgesamt ist Faro eine sehr nette, aber eher verschlafen wirkende Stadt.
Zu den Kommentaren:
Die rote Jacke hat Gregor schon in vielen Laendern vor Regen und Wind bewahrt. Danke, Jacke.
Die Affen waren nicht wirklich boese, aber wenn man selber etwas essen wollte, kamen sie schon her, um ihren Anteil zu fordern. Also konnten wir nur in ihrer Abwesenheit jausnen...
Samstag, 14. Februar 2009
Mittwoch, 11. Februar 2009
Neues Land und schraege Sprache
Inzwischen sind wir in Armaçao de Pêra angekommen. Das liegt in der Algarve (das ist die Suedkueste von Portugal) direkt am Atlantik. Die Umstellung von Spanien war ein ziemlicher Schock. Erstens sind sie hier eine Stunde hinten (was unser Funkwecker aber nicht weiss...) und zweitens unterscheidet sich die portugiesische Sprache gravierend von der spanischen. Gregor findet, dass es geschrieben aussieht wie eine Mischung aus spanisch und franzoesisch und dass es sich gesprochen anhoert wie hollaendisch mit leicht russischem Einschlag.
Das Wetter ist angenehm warm und sonnig, was Gregor nicht davon abhaelt, ein bisschen krank zu sein. Hier wollen wir uns die naechsten Tage aklimatisieren und ausrasten. Da das Appartement keine Heizung besitzt und die Naechte recht kuehl sind, haben wir uns Juan zugelegt. Juan ist ein kleiner, portugiesischer, heisser Heizstrahler ;-)
Uebrigens haben wir kurz vor der Grenze auf einer Raststation die Bekanntschaft eines netten spanischen Sicherheitsbeamten gemacht (kein Scherz!). Dieser stieg extra aus dem Auto aus, um uns den Weg zur Toilette zu zeigen, woraufhin wir ihm aus Dank unsere Lachs-Bocadillos und Tee anboten. Er lehnte ab, schenkte uns aber 2 Suessigkeiten und unterhielt sich mit uns (Foto spaeter).
Das Wetter ist angenehm warm und sonnig, was Gregor nicht davon abhaelt, ein bisschen krank zu sein. Hier wollen wir uns die naechsten Tage aklimatisieren und ausrasten. Da das Appartement keine Heizung besitzt und die Naechte recht kuehl sind, haben wir uns Juan zugelegt. Juan ist ein kleiner, portugiesischer, heisser Heizstrahler ;-)
Uebrigens haben wir kurz vor der Grenze auf einer Raststation die Bekanntschaft eines netten spanischen Sicherheitsbeamten gemacht (kein Scherz!). Dieser stieg extra aus dem Auto aus, um uns den Weg zur Toilette zu zeigen, woraufhin wir ihm aus Dank unsere Lachs-Bocadillos und Tee anboten. Er lehnte ab, schenkte uns aber 2 Suessigkeiten und unterhielt sich mit uns (Foto spaeter).
Montag, 9. Februar 2009
Voraussichtlicher Oesterreichaufenthalt
Wir werden voraussichtlich von 23. bis 30. April Station in Oesterreich machen. Wir wissen noch nicht genau, wo wir sein werden, wahrscheinlich aber auf irgendeinem Campingplatz in Tirol (Details folgen noch). Wer will, kann uns gerne besuchen kommen, bitte meldet euch aber vorher per SMS, Mail oder Telefon an, damit wir auch wirklich da sind ;-) Da Eva in dieser Zeit auch Geburtstag hat, koennten eventuell Geburtstagsfeiern stattfinden.
Von Affen und Afrika
Am Samstag fuhren wir den weiten Weg (ca. 110 km in eine Richtung) nach Gibraltar. Es war ein Ausflug in eine andere Welt, der sich echt ausgezahlt hat. Es fing schon bei der Grenzkontrolle an (unserer einzigen bisher). Dann ueberquerten wir die Flughafenrollbahn von Gibraltar zu Fuss (jeder Verkehr verlaeuft ueber diese Rollbahn, da sie zwischen der Stadt und der Grenze liegt), um in die Stadt zu gelangen.
Gibraltar ist 5 km lang und 1,5 km breit und wird von einem grossen Felsen, genannt der "upper rock" dominiert. In Gibraltar sprechen fast alle britisches Englisch, es gibt rote Telefonzellen und Doppeldeckerbusse - mit einem Wort man fuehlt sich wie in Grossbritannien. Die meisten Sehenswuerdigkeiten befinden sich auf dem upper rock, auf den man mit einer Seilbahn fahren kann. Dort oben gibt es auch die beruehmten Gibraltaraffen. Dabei handelt es sich um halbwild lebende (werden vom Menschen gefuettert) Berber Makakken, die bis zu 25 Jahre alt werden.
Vom Felsen aus hatten wir eine wunderbare Sicht ueber die Bucht von Gibraltar, Spanien und die Kueste von Afrika. Weiters besichtigten wir dort oben eine beeidruckende Tropfsteinhoehle (laut der Legende der Eingang zum Hades oder wahlweise auch eine unterirdische Verbindung nach Afrika), alte Befestigungstunnels aus dem 18. Jahrhundert, eine Ausstellung zur grossen Belagerung (dauerte 4 Jahre lang) und ein altes maurisches Fort. Dazwischen spazierten wir viele Kilometer auf dem Huegel herum, die meisten davon bei Sonnenschein :-)
Als wir die Sehenswuerdigkeiten auf dem Felsen besichtigt hatten, gingen wir wieder hinunter in die Stadt, wo wir gerne stilecht Fish & Chips essen wollten. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, weil die meisten Lokale geschlossen hatten, sogar burger king und pizza hut. Schliesslich fanden wir doch noch ein Lokal, das offen hatte und wir bestellten eine grosse Portion Fish & Chips zum Mitnehmen, die wir dann auf einer Bank am Hauptplatz gemeinsam mit mitgebrachtem Tee vertilgten.
Mit unserem Versuch, in Gibraltar englischsprachige Buecher zu kaufen, hatten wir leider Pech, da die beiden grossen Buechergeschaefte in der Stadt am Samstag geschlossen haben. Uebrigens mussten wir hier auch zum ersten Mal mit fremdem Geld hantieren. Hier ist die Waehrung naemlich Gibraltar-Pfund (gleich viel wert wie englische Pfund).
Am Sonntag legten wir einen Ruhetag ein und verbrachten den sonnigen Tag an einem alten Leuchtturm an der Steilkueste. Dabei wurden wir von einem aelteren, sehr schraegen Deutschen angequatscht, der uns 2 h lang unterhielt :-)
Heute (Montag) fuhren wir nach Tarifa (suedlichste Stadt des europaeischen Festlands und unserer Auszeit). Hier ist man auch Afrika besonders nahe, es sind nur 14 km Luftlinie. Wir hatten einen wunderbaren Blick nach Marokko. Auf der Insel vor der Stadt hat man zur Linken das Mittelmeer und zur Rechten den Atlantik vor sich. Die Insel ist zwar der suedlichste Punkt von Tarifa, aber leider militaerisches Sperrgebiet, weshalb wir sie nicht betreten konnten.
Da hier Europa zu Ende ist, muessen wir uns nun wohl oder uebel wieder nach Norden wenden. Morgen verlassen wir Spanien und machen uns auf den Weg nach Portugal.
In den letzten Wochen haben wir durch Zufall 2 gute spanische Musik-CDs erstanden, die wir uns gerne anhoeren, wenn wir durch die weiten spanischen Landschaften fahren. Besonders gut gefallen hat uns die CD "reconstrucción" von der Band "deluxe".
Zu den Kommentaren:
Valencia ist sich leider nicht ausgegangen. Momentan ist das Wetter wieder besser. Es ist sonnig und warm. Wir hoffen, es bleibt auch in Portugal so.
Gibraltar ist 5 km lang und 1,5 km breit und wird von einem grossen Felsen, genannt der "upper rock" dominiert. In Gibraltar sprechen fast alle britisches Englisch, es gibt rote Telefonzellen und Doppeldeckerbusse - mit einem Wort man fuehlt sich wie in Grossbritannien. Die meisten Sehenswuerdigkeiten befinden sich auf dem upper rock, auf den man mit einer Seilbahn fahren kann. Dort oben gibt es auch die beruehmten Gibraltaraffen. Dabei handelt es sich um halbwild lebende (werden vom Menschen gefuettert) Berber Makakken, die bis zu 25 Jahre alt werden.
Vom Felsen aus hatten wir eine wunderbare Sicht ueber die Bucht von Gibraltar, Spanien und die Kueste von Afrika. Weiters besichtigten wir dort oben eine beeidruckende Tropfsteinhoehle (laut der Legende der Eingang zum Hades oder wahlweise auch eine unterirdische Verbindung nach Afrika), alte Befestigungstunnels aus dem 18. Jahrhundert, eine Ausstellung zur grossen Belagerung (dauerte 4 Jahre lang) und ein altes maurisches Fort. Dazwischen spazierten wir viele Kilometer auf dem Huegel herum, die meisten davon bei Sonnenschein :-)
Als wir die Sehenswuerdigkeiten auf dem Felsen besichtigt hatten, gingen wir wieder hinunter in die Stadt, wo wir gerne stilecht Fish & Chips essen wollten. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, weil die meisten Lokale geschlossen hatten, sogar burger king und pizza hut. Schliesslich fanden wir doch noch ein Lokal, das offen hatte und wir bestellten eine grosse Portion Fish & Chips zum Mitnehmen, die wir dann auf einer Bank am Hauptplatz gemeinsam mit mitgebrachtem Tee vertilgten.
Mit unserem Versuch, in Gibraltar englischsprachige Buecher zu kaufen, hatten wir leider Pech, da die beiden grossen Buechergeschaefte in der Stadt am Samstag geschlossen haben. Uebrigens mussten wir hier auch zum ersten Mal mit fremdem Geld hantieren. Hier ist die Waehrung naemlich Gibraltar-Pfund (gleich viel wert wie englische Pfund).
Am Sonntag legten wir einen Ruhetag ein und verbrachten den sonnigen Tag an einem alten Leuchtturm an der Steilkueste. Dabei wurden wir von einem aelteren, sehr schraegen Deutschen angequatscht, der uns 2 h lang unterhielt :-)
Heute (Montag) fuhren wir nach Tarifa (suedlichste Stadt des europaeischen Festlands und unserer Auszeit). Hier ist man auch Afrika besonders nahe, es sind nur 14 km Luftlinie. Wir hatten einen wunderbaren Blick nach Marokko. Auf der Insel vor der Stadt hat man zur Linken das Mittelmeer und zur Rechten den Atlantik vor sich. Die Insel ist zwar der suedlichste Punkt von Tarifa, aber leider militaerisches Sperrgebiet, weshalb wir sie nicht betreten konnten.
Da hier Europa zu Ende ist, muessen wir uns nun wohl oder uebel wieder nach Norden wenden. Morgen verlassen wir Spanien und machen uns auf den Weg nach Portugal.
In den letzten Wochen haben wir durch Zufall 2 gute spanische Musik-CDs erstanden, die wir uns gerne anhoeren, wenn wir durch die weiten spanischen Landschaften fahren. Besonders gut gefallen hat uns die CD "reconstrucción" von der Band "deluxe".
Zu den Kommentaren:
Valencia ist sich leider nicht ausgegangen. Momentan ist das Wetter wieder besser. Es ist sonnig und warm. Wir hoffen, es bleibt auch in Portugal so.
Freitag, 6. Februar 2009
Cádiz im Regen
Gestern fuhren wir mit dem Bus in das ca. 40 km entfernte Cádiz. Leider hatten wir mit dem Wetter wieder kein Glueck und es regnete teilweise in Stroemen. Trotzdem besuchten wir das Stadtzentrum und besichtigten das roemische Amphitheater, eine roemische Fischfabrik (auch fuer die Produktion der beruehmten roemischen Fischsauce) und das Castell Santa Catalina. Muede und bis auf die Haut durchnaesst fuhren wir am Abend mit dem Bus zurueck nach Conil (dauerte 1 h lang). Nach einem 20minuetigen Fussmarsch kamen wir dann endlich in unserem warmen Haeuschen an.
Heute schauten wir uns den Nachbarort Vejer an. Dieser liegt sehr malerisch auf einem Huegel und hat eine weite Sicht auf das Umland. Im Moment sieht man viele ueberschwemmte Felder, da es hier seit Tagen regnet. Am Nachmittag spazierten wir ueber den sonnigen aber windigen Strand, den wir dank Vorsaison fast fuer uns allein hatten.
Morgen fahren wir nach Gibraltar und damit wahrscheinlich das einzige Mal auf unserer Auszeit nach Grossbritannien. Bilder von unseren Ausfluegen gibt es Anfang naechster Woche.
Heute schauten wir uns den Nachbarort Vejer an. Dieser liegt sehr malerisch auf einem Huegel und hat eine weite Sicht auf das Umland. Im Moment sieht man viele ueberschwemmte Felder, da es hier seit Tagen regnet. Am Nachmittag spazierten wir ueber den sonnigen aber windigen Strand, den wir dank Vorsaison fast fuer uns allein hatten.
Morgen fahren wir nach Gibraltar und damit wahrscheinlich das einzige Mal auf unserer Auszeit nach Grossbritannien. Bilder von unseren Ausfluegen gibt es Anfang naechster Woche.
Mittwoch, 4. Februar 2009
Costa de la Luz
Seit gestern sind wir an der Costa de la Luz, genauer gesagt in Conil de la Frontera. Das ist ca. 40 km suedlich von Cádiz am Atlantik - uebrigens Evas erste direkte Begegnung mit einem anderen Meer als dem Mittelmeer.
Leider ist der Wettergott immer noch nicht gnaedig mit uns und es hat gestern in Stroemen geregnet. Auch fuer die restliche Woche meldet der Wetterbericht immer wieder Regen. Man kann gar nicht glauben, dass man am Suedzipfel von Spanien ist.
Wir haben hier ein eigenes kleines Haus mit 2 Palmen davor in einem grossen Garten. Interessanterweise ist es viel guenstiger als eine wesentlich kleinere Wohnung mit Meerblick oder auch nur am Meer gelegen. Wir haben auch ein recht luxurioeses Bad mit Badewanne und sogar mit Whirlpool :-)
Von hier aus wollen wir in den naechsten Tagen die Kueste, Cádiz und Gibraltar erkunden. Hoffen wir, dass das Wetter besser wird! Heute ist zumindest schon der Himmel blau und es hat bisher nicht geregnet.
Zu den Kommentaren:
Wir haben dich in Granada in einem Touristenbus gesehen, Robert. Es gibt sogar ein Beweisfoto.
Leider ist der Wettergott immer noch nicht gnaedig mit uns und es hat gestern in Stroemen geregnet. Auch fuer die restliche Woche meldet der Wetterbericht immer wieder Regen. Man kann gar nicht glauben, dass man am Suedzipfel von Spanien ist.
Wir haben hier ein eigenes kleines Haus mit 2 Palmen davor in einem grossen Garten. Interessanterweise ist es viel guenstiger als eine wesentlich kleinere Wohnung mit Meerblick oder auch nur am Meer gelegen. Wir haben auch ein recht luxurioeses Bad mit Badewanne und sogar mit Whirlpool :-)
Von hier aus wollen wir in den naechsten Tagen die Kueste, Cádiz und Gibraltar erkunden. Hoffen wir, dass das Wetter besser wird! Heute ist zumindest schon der Himmel blau und es hat bisher nicht geregnet.
Zu den Kommentaren:
Wir haben dich in Granada in einem Touristenbus gesehen, Robert. Es gibt sogar ein Beweisfoto.
Montag, 2. Februar 2009
Von Regen und Mauren
Erlebnisbericht von 2 Tage Granada:
Nachdem wir uns von unserem netten Wirt Juan (spanische Version von Heikerdinger) verabschiedet hatten, ging es weiter nach Granada. Dabei aenderte sich sowohl die Landschaft als auch das Wetter (teilweise lag sogar Schnee auf der Autobahn). Hier bezogen wir ca. 15 km suedlich von Granada in einem Mobile Home unser Quartier.
Die erste Nacht war leider nicht sehr erholsam, da wir um ca. 3 in der Frueh durch Klopf- und Quietschgeraeusche aus dem (bewohnten) Nachbar-Mobile Home geweckt wurden. Wir wunderten uns zwar, da dort ein aelteres Ehepaar wohnte, aber wollten ihnen den Spass nicht verderben und versuchten, weiterzuschlafen. Als beim Aufstehen um 7:00 noch immer keine Ruhe eingekehrt war, wurden wir misstrauisch. Es stellte sich heraus, dass die Geraeusche nicht von unseren ueberaktiven Nachbarn kamen, sondern dass der Wind die Fernsehantenne am Dach bewegt und so diese Geraeusche produziert.
Am ersten Tag war es regnerisch, saukalt und windig. Wir warteten geschlagene 45 min in einer zugigen Bushuette auf den "leicht" verspaeteten Bus ins Zentrum von Granada. Dort besichtigten wir das Zentrum mit der eindrucksvollen Kathedrale. Im Zuge dessen wurde uns auch unfreiwilligerweise aus der Hand gelesen, dass wir zwischen 2 und 3 Kinder bekommen werden. Wir schauten uns das alte maurische Viertel an und genossen die Aussicht auf die Alhambra von St. Nicolas. Ueber das alte juedische Viertel, von dem nicht mehr viel erhalten ist, ging es zurueck zum Busbahnhof und heim ins Warme.
Am 2. Tag fuhren wir mit dem Auto zur Alhambra und besichtigten diese. Da es wieder regnerisch, kalt und frueh am Morgen (fuer spanische Begriffe) war, mussten wir uns nicht um Karten anstellen und es war wenig los. Die Alhambra ist riesig und besteht aus einer Befestigungsanlage, einem arabischen Palast (mit den tollen Verzierungen), einem spanischen Palast von Karl V (passt nicht rein) und asugedehnten Gaerten samt Springbrunnen (siehe Bilder). Bedingt durch das Wetter waren die Gaerten nicht so beeindruckend. Schade fanden wir auch, dass im Inneren der Alhambra nichts angeschrieben ist und man sich fuer Erklaerungen einen teuren Audioguide (wie ein Handy aber nur mit Hoeren) mieten muss. Ausserdem darf man in jede Attraktion nur einmal rein und muss immer wieder seine Eintrittskarte herzeigen (insgesamt 6x). Der arabische Teil ist aber sehr beeindruckend wie man auf den Bildern hoffentlich erkennen kann.
Morgen gehts weiter Richtung Costa de la Luz. Wir sind schon sehr gespannt :-)
Nachdem wir uns von unserem netten Wirt Juan (spanische Version von Heikerdinger) verabschiedet hatten, ging es weiter nach Granada. Dabei aenderte sich sowohl die Landschaft als auch das Wetter (teilweise lag sogar Schnee auf der Autobahn). Hier bezogen wir ca. 15 km suedlich von Granada in einem Mobile Home unser Quartier.
Die erste Nacht war leider nicht sehr erholsam, da wir um ca. 3 in der Frueh durch Klopf- und Quietschgeraeusche aus dem (bewohnten) Nachbar-Mobile Home geweckt wurden. Wir wunderten uns zwar, da dort ein aelteres Ehepaar wohnte, aber wollten ihnen den Spass nicht verderben und versuchten, weiterzuschlafen. Als beim Aufstehen um 7:00 noch immer keine Ruhe eingekehrt war, wurden wir misstrauisch. Es stellte sich heraus, dass die Geraeusche nicht von unseren ueberaktiven Nachbarn kamen, sondern dass der Wind die Fernsehantenne am Dach bewegt und so diese Geraeusche produziert.
Am ersten Tag war es regnerisch, saukalt und windig. Wir warteten geschlagene 45 min in einer zugigen Bushuette auf den "leicht" verspaeteten Bus ins Zentrum von Granada. Dort besichtigten wir das Zentrum mit der eindrucksvollen Kathedrale. Im Zuge dessen wurde uns auch unfreiwilligerweise aus der Hand gelesen, dass wir zwischen 2 und 3 Kinder bekommen werden. Wir schauten uns das alte maurische Viertel an und genossen die Aussicht auf die Alhambra von St. Nicolas. Ueber das alte juedische Viertel, von dem nicht mehr viel erhalten ist, ging es zurueck zum Busbahnhof und heim ins Warme.
Am 2. Tag fuhren wir mit dem Auto zur Alhambra und besichtigten diese. Da es wieder regnerisch, kalt und frueh am Morgen (fuer spanische Begriffe) war, mussten wir uns nicht um Karten anstellen und es war wenig los. Die Alhambra ist riesig und besteht aus einer Befestigungsanlage, einem arabischen Palast (mit den tollen Verzierungen), einem spanischen Palast von Karl V (passt nicht rein) und asugedehnten Gaerten samt Springbrunnen (siehe Bilder). Bedingt durch das Wetter waren die Gaerten nicht so beeindruckend. Schade fanden wir auch, dass im Inneren der Alhambra nichts angeschrieben ist und man sich fuer Erklaerungen einen teuren Audioguide (wie ein Handy aber nur mit Hoeren) mieten muss. Ausserdem darf man in jede Attraktion nur einmal rein und muss immer wieder seine Eintrittskarte herzeigen (insgesamt 6x). Der arabische Teil ist aber sehr beeindruckend wie man auf den Bildern hoffentlich erkennen kann.
Morgen gehts weiter Richtung Costa de la Luz. Wir sind schon sehr gespannt :-)
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